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WHEN LOVE TURNS TO POISON

Ausstellung mit Françoise Cactus, Frank Gaard, Thomas Hauser, Skip Hunter,
Ella Verparajugs, Beth Love, Stu Mead und Mathias Seidel
Konzert und Musik mit Cobra Killer und DJ Françoise Hard
Kunstraum Kreuzberg/Bethanien | Mariannenplatz 2 | 10997 Berlin | 20. März bis 9. Mai 2004

PRESSEINFORMATION: Die Ausstellung WHEN LOVE TURNS TO POISON nimmt als Ausgangspunkt und Anregung für ihren Titel eine Zeichnung des amerikanischen Künstlers Frank Gaard. Auf dieser Zeichnung sind eine Unterhose, Hände, die mit dem Finger zeigen, überzeichnete Porträts, die Aussprüche "When love turns to poison", "Dream" und auf dem Höschen der Name "Victorine Meurent" zu sehen. Diese Anordnung leitet uns zu dem Feld der Auseinandersetzung in der Ausstellung.
Victorine Louise Meurent (1844-1927) war das Lieblingsmodell von Édouard Manet, dem bedeutenden impressionistischen Maler (1832-1883). Sie posierte für die beiden skandalträchtigen Bilder "Déjeuner sur l‘herbe" (1863) und "Olympia" (1863).
Das "Picknick-Bild" war zusammen mit zwei weiteren Gemälden von Édouard Manet für den Salon abgelehnt worden, weil es im Gegensatz zu den Bildern anderer Maler Nacktheit nicht in einem mythologischen oder historischen Kontext darstellte, sondern in einem profanen und alltäglichen. Als ebenso skandalös wurde die "Olympia" betrachtet, als sie 1865 erstmals ausgestellt wurde: Der Titel verweist auf die "Edel-Prostituierten" und Victorine Meurent erscheint hier als triumphierende, kühle Schönheit inmitten von Luxus.
Parallel zu ihrer Tätigkeit als Aktmodell nahm Victorine Meurent selbst Zeichen- und Malunterricht. 1876 stellte sie erstmals im Salon aus und wurde Mitglied der Société des Artistes. Es sind leider keine Bilder von ihr erhalten. Der Kontakt zu Manet, der versprochen hatte, sie an den Verkäufen der Bilder, für die sie Modell gestanden hatte, zu beteiligen brach 1883 ab. Sie starb in Armut und vollkommener Vergessenheit.
Victorine Meurent und vor allem die "Olympia" bilden den Ausgangspunkt zahlreicher theoretischer, literarischer und künstlerischer Auseinandersetzungen. Immer wieder wurden beide Werke als wichtige Referenzpunkte in den Debatten um Kunst, Sexualität und Bürgerliche Identität herangezogen. Die Ausstellung When Love Turns to Poison versucht die hier thematisierten Fragen ganz direkt – jenseits der theoretischen und akademischen Diskurse – aufzunehmen.
Es sind Fragen nach dem Verhältnis von Modell und Maler (z.B. Thomas Hauser), Fragen nach den Fantasmen und dem Rollenbild der Frau (z.B. Françoise Cactus), Fragen nach der künstlerischen Darstellung von sexuellen Wünschen und Fantasien (z.B. Stu Mead und Beth Love) und Fragen nach den psychologischen Abgründen verbotener, tabuisierter, angstbeladener, sexueller Praktiken (z.B. Mathias Seidel). Dass diese Fragen auch mit Humor aufgegriffen werden können, zeigen besonders die Arbeiten von Frank Gaard oder die Installation von Skip Hunter & Ellan Verparajugs.
Die Psychoanalyse sagt, in der Liebe geht es nicht primär um die geliebte Person, sondern um das Selbst. Liebe und Begehren sind narzisstischer Natur. Sie sind aufs Engste mit unseren eigenen Ich-Idealen, ängsten und Sehnsüchten verbunden und wirken auf diese zurück. Die in der Ausstellung gezeigten Werke haben die Bedeutung dieser umfassenden Dimension des Begehrens für das eigene künstlerische Arbeiten zum Gegenstand. In allen Arbeiten wird dieses Thema mit den Mitteln der Kunst auf die Kunst selbst zurückgeführt.

Hinweis: Wir möchten Sie auf das neue Buch von Françoise Cactus – „Neurosen zum Valentinstag“ – aufmerksam machen, das soeben im Rowohlt Verlag erschienen ist .„Voll von Glamour und blinkender Poesie. Ein neuer Ton, den Françoise Cactus da anstimmt.“ Die Zeit. Am 05. April liest Françoise Cactus in Berlin in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Rowohlt-Berlin, Hardcover, 128 S., 14,90 Euro
Weitere Informationen > www.stereototal.de >> www.rowohlt.de

REZENSIONEN:

Berliner Zeitung vom 08.04.2004, Ressort: Lokales © 2004 by Berliner Zeitung, Berlin.

Karin Schmidl und Eva Dorothée Schmid:
KUNST ODER PORNOGRAFIE?
Eine Ausstellung in Kreuzberg über das Thema Liebe, Sexualität und Gewalt
erregt die Gemüter

Die umstrittene Ausstellung im Künstlerhaus Bethanien mit dem Titel "When love turns to poison" (Wenn Liebe Gift wird) wurde am Mittwoch erst einmal geschlossen. Der bekannte Kirchenstörer und Randalierer Andreas Roy hat die Diskussion darüber, auf welche Art das Thema Liebe, Sexualität und Gewalt darstellbar ist, handgreiflich beendet: Die Polizei nahm ihn zeitweilig fest, nachdem er vor laufenden Kameras eines Privatsenders etwa 20 Bilder von der Wand riss und beschädigte.
In den letzten Tagen war eine Öffentliche Diskussion über die oft provokanten Werke internationaler Künstler entbrannt. Die Kritik richtet sich vor allem gegen jenen Teil der Ausstellung, der sich mit dem Thema sexuelle Gewalt gegen Kinder befasst. Der Hauptvorwurf etlicher Besucher, den sie auch ins Gästebuch eintrugen: Die Darstellungen seien eine Einladung an Pädophile, Sexismus sei hier durch Kunst getarnt, es sei gefährlich, da eine Hemmschwelle heruntergesetzt werde. Zu sehen sind unter anderem Fotos von Mädchen in knappen und durchsichtigen Slips. Gemalte Kinder mit angstvoll geweiteten Augen, offenbar in Erwartung von Schlägen oder anderer Gewalt. Ein Bild, auf dem ein Mädchen am Kamin sitzt und liest, während neben ihm ein anderes Kind von einem Teddybären vergewaltigt wird. Anstoß erregt nach Auskunft der Ausstellungs-Aufsicht auch ein Video, in dem zwei männliche Puppen eine blonde Puppe zwischen den Schenkeln "untersuchen".
"Da werden skandalöse Dinge zum Teil entwürdigend und verharmlosend dargestellt", sagt Iris Hölling, die Geschäftsführerin des Vereins Wildwasser. In ihrem Verein werden sexuell missbrauchte Kinder betreut. Einige
der Kunstwerke beurteilt sie eindeutig als Kinderpornografie, weil sie klare Missbrauchs-Szenen zeigten. Der Rechtsanwalt Hanns-Eckehart Plöger erstattete Anzeige gegen die Bürgermeisterin und Kulturdezernentin von Friedrichshain-Kreuzberg, Cornelia Reinauer (PDS), weil sie Pornografie auch Minderjährigen zugänglich mache. Besucher unter 18 Jahren werden allerdings nur in Begleitung ihrer Erziehungsberechtigten eingelassen. Die Politikerin wehrt sich gegen alle Vorwürfe: "Dass sich Künstler provokant und aggressiv mit wichtigen gesellschaftlichen Themen auseinander setzen, ist richtig." Einige der Werke finde sie zwar "grenzwertig", aber: "Pornografie ist das nicht, das ist Kunst, damit müssen wir uns auseinander setzen." Die Betroffenheit und die teils heftigen Reaktionen findet die Politikerin gut: "Die Botschaft lautet,dass wir alle genauer hingucken müssen, was um uns herum passiert." Die Pornografie-Vorwürfe findet auch der Berliner Künstler Thomas Hauser absurd. Von ihm stammt die Foto-Höschen-Serie. "Natürlich habe ich dafür kein Kind genommen, das Model ist 25 Jahre alt", sagt er. Die Fotos seien eine Metapher zum Thema "Kunst machen" - die Geschichte einer Frau, die Brot bäckt und die an anderer Stelle der Ausstellung in Form eines weiteren Kunstwerks erklärt werde. Dieses hängt weit entfernt im Flur - bewusst, wie Hauser sagt, um es den Besuchern nicht zu leicht zu machen. Der Videokünstler Matthias Seidel, der auch mit Kindern arbeitet und dessen Puppen-Film so viel Empörung auslöst, sieht sich durch die Vorwürfe in ein falsches Licht gerückt: "Mein Werk soll den sexuellen Missbrauch ausdrücklich anprangern, ich will die Menschen zum Hingucken zwingen, denn was oft um neben uns mit Kindern passiert, ist grauenvoll."
Am Freitag soll die Ausstellung wieder geöffnet werden. Bis dahin, so hofft Bürgermeisterin Reinauer, sind die beschädigten Bilder wieder hergestellt. Gegen den Randalierer Roy hat sie Strafanzeige gestellt.

Wenn der Reizzweck überwiegt...
Laut Strafgesetzbuch macht sich strafbar, wer pornografische Schriften, Abbildungen oder andere Darstellungen Personen unter 18 Jahren zugänglich macht. Das ist in Paragraf 184 geregelt. Be-straft wird auch, wer Bilder oder Videos vom sexuellen Missbrauch von Kindern verbreitet oder Öffentlich ausstellt.
Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs von 1969 ist eine Darstellung dann pornografisch, wenn sie sexuelle Vorgänge aufdringlich, übersteigert und vergröbernd darstellt und überwiegend dazu dient, den Betrachter sexuell zu stimulieren.
Im Rechtswörterbuch Creifelds heißt es dazu: "Pornografisch ist eine Schrift, wenn der sexuelle Reizzweck überwiegt, eine über den sexuellen Zweck hinausgehende inhaltliche Darstellung nicht beabsichtigt ist..."
Wissenschaftliche oder künstlerische Darstellungen schließen laut Creifelds den pornografischen Charakter aus - es sei denn, heißt es, sie seien nur vorgetäuscht und verhüllten den wahren Zweck der Darstellung - den der Pornografie.
Die Ausstellung "When love turns to poison" (Wenn Liebe Gift wird) ist eine Veranstaltung des Bezirksamtes. Sie kostet den Steuerzahler 1 500 Euro und ist bis zum 9. Mai im Künstlerhaus Bethanien, Mariannenplatz 2, zu sehen; dienstags bis sonntags 12 bis 19 Uhr. Am 9. Mai um 15 Uhr gibt es dazu eine Diskussion mit Künstlern.

Berliner Zeitung vom 10. April 2004 © 2004 by Berliner Zeitung, Berlin.

Karin Schmidl:
Provokante Kunstwerke werden jetzt erklärt
Umstrittene Ausstellung im Bethanien wieder geöffnet

Die nach einem Tumult geschlossene Ausstellung "When love turns to poison" (Wenn Liebe Gift wird) im Künstlerhaus Bethanien in Kreuzberg ist am Freitag Mittag wieder geöffnet worden. Am Mittwoch hatte ein bekannter Kirchenstörer mehr als 20 Bilder von den Wänden gerissen und sie dabei beschädigt, eines wurde total zerstört. Der Schaden wird auf 16 000 Euro geschätzt. Die Künstler räumten inzwischen auf und hängten ihre Arbeiten ungerahmt wieder auf. Von dem zerstörten Gemälde werde eine Kopie gezeigt, teilte Matthias Seidel mit. Er gehört zu den sieben Künstlern, die sich im Bethanien in unterschiedlicher Form mit den Schattenseiten von Liebe und Sexualität auseinander setzen. Den Bildern, Fotos und Videos werden jetzt Erklärungen beigefügt. Das Fehlen jeglicher Kommentare zu den teilweise provokanten Werken hatte zu heftiger Kritik geführt. Vor allem in der Abteilung, in der es um sexuelle Gewalt gegen Kinder geht, wurde der Vorwurf laut, ohne Erläuterungen würden nur Pädophile bedient. Das Bezirksamt als Veranstalter und die Künstler distanzierten sich von "jeder Form der Skandalisierung von Kunst." Die Arbeiten thematisierten wichtige gesellschaftliche Probleme, denen sich niemand verschließen dürfe. Es sei eine der Grundlagen der Demokratie, dass Kunst sich die Freiheit zu subjektiven, provozierenden und von manchem Betrachter als geschmacklos empfundenen Arbeiten heraus nehmen dürfe.
Die Ausstellung am Mariannenplatz 2 ist dienstags bis sonntags von 12 bis 19 Uhr zu sehen. Am 9. Mai um 15 Uhr gibt es eine Diskussion mit Künstlern.

ERKLÄRUNG:

Die Bezirksbürgermeisterin von Kreuzberg-Friedrichshain Frau Cornelia Reinauer erklärt:

Die am 19.03.2004 er Öffnete Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg zeigt künstlerische Arbeiten von 7 Künstlern und Künstlerinnen sowie einem Künstlerpaar, die sich, wie der Titel bereits nahe legt, mit den „vergifteten“ Schattenseiten von Liebe und Sexualität auseinandersetzen. Keine der Arbeiten erfüllt einen Straftatbestand, der die Kunstwerke in die Nähe der Pornographie oder Pädophilie rücken würde. Die von verschiedenen Seiten erhobenen Vorwürfe sind nicht berechtigt. Im Gegenteil setzen sich alle beteiligten Künstler kritisch mit den Fragen der Geschlechterverhältnisse, sexuellen Abhängigkeiten und Kindesmissbrauch auseinander. Nichts läge ihnen ferner, als diese Ausstellung zu einem Tummelplatz für eine sexuell aufgeladene Rezeption werden zu lassen, wie dieses in effekthascherischer Manier von der Boulevardpresse offeriert wird.
Die Bezirksbürgermeisterin, der Kunstraum Kreuzberg und die Künstler distanzieren sich daher von jeder Form der Skandalisierung von Kunst, indem ausschnitthaft einzelne Objekte oder Bilder aus dem Zusammenhang gerissen und Inhalte hineininterpretiert werden, die bei näherer Betrachtung jeder bisher geäußerten Kritik standhalten. So ist Françoise Cactus entsetzt und empört, dass ihre lebensgroße aus gröbster Wolle gehäkelte Puppe zum Aufmacher der Presse und Gegenstand der „Kinderschändervorwürfe“ geriet. Sie arbeite gegen die Degradierung von Frauen zu Sexsymbolen und ihre halbbekleidete Häckelpuppe würde daher eher unerotische Topflappen-Assoziationen hervorrufen als Frauen zu Objekten zu klassifizieren. Die kritisierten Arbeiten von Stu Mead thematisieren die Probleme und Phantasien von Halbwüchsigen, ohne sie an irgendeiner Stelle als hilf- oder wehrlose Personen darzustellen, sondern im Gegenteil als selbstbewusste eigenständige junge Menschen, die eher ausstrahlen, dass sie jedem kräftig auf die Finger hauen werden, der sich ihnen nähert. Auch Thomas Hauser bedient in seiner Fotoserie keinerlei voyeuristischen Aspekt. Die Fotografien sind als ironischer Kommentar zu den im Alltag allgegenwärtigen sexuell aufgeladenen Werbekampagnen für Unterwäsche, die in ihrer Größe und Präsenz an Schamlosigkeit nicht mehr mit künstlerischen Mitteln zu überbieten sind.
während jahrhundertelang die „Sittlichkeit“ zum Maßstab für Indizierungen, Verbote und Verfolgungen von Künstlern dienten, waren es zur Zeit des Nationalsozialismus das „gesunde Volksempfinden“ und der „Instinkt des unverdorbenen Volkes“ die Begrifflichkeiten, die zur „Säuberung der Kunst“ führten. Aus dieser Geschichte hat die Bundesrepublik Deutschland ihre Lehren gezogen und sich dazu bekannt, dass es die Aufgabe zeitgenössischer Kunst ist, sich mit aktuellen Themen auseinanderzusetzen und sie zur Diskussion zu stellen. Es ist eine der Grundlagen unserer demokratischen Verfassung geworden, dass Kunst sich die Freiheit zu subjektiven, provozierenden oder gar unwissenschaftlichen, vielleicht von manchem Betrachter als geschmacklos empfundenen Arbeiten herausnehmen darf. Es ist eine Frage des Geschmacks und der inhaltlichen Debatte, wie das Publikum mit den präsentierten Positionen umgeht und ob die Ergebnisse dem thematischen Anspruch gerecht werden.
Die Kunstgeschichte ist voll von Beispielen, in denen gerade die künstlerische Darstellung und Behandlung von Sexualität an vorhandene Tabus rührte und zu heftigen Auseinandersetzungen, Zensur und Zerstörung führte. Die Übermalung „gewagter“ Stellen in Michelangelos Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle wird heute jedoch eher als belustigende Anekdote wahrgenommen. Leider hat auch die Funktionalisierung dieser Auseinandersetzung eine unrühmliche Geschichte, um mit Vorwürfen wie „Pädophilie“ Zensur und Kürzung der Mittel für Kunst und Kultur durchzusetzen, statt eine offene inhaltliche Debatte zu führen, die sich nicht medialer Skandalisierungsprozesse bedient.
Die Bezirksbürgermeisterin verurteilt den Akt “selbsternannter Rechtsprechung“, die offensichtlich ausgelöst durch die unqualifizierte Berichterstattung in der Springerpresse, welche zur Zerstörung eines Teils der Ausstellung am Donnerstag dieser Woche geführt hat. Es war jedoch offensichtlich die Tat eines Einzelnen, der bereits an anderen Stellen durch Störungsaktionen aufgefallen ist. Die Bezirksbürgermeisterin hat Strafantrag gestellt und wird die Ausstellung nach ihrer Restaurierung wieder öffnen.
Die Künstlerinnen und Künstler sowie die Veranstalter haben die Anregung aufgenommen und die präsentierten Arbeiten um erklärende Hinweise ergänzt.
In einer Veranstaltung am 9. Mai, um 15 Uhr wird über die Ausstellung und vor allem über die angeschnittenen Themen diskutiert werden und alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Ort: Kunstraum Kreuzberg,/ Bethanien.

© www.no-art.info/mead/shows/2004_bethanien-de.html