VIDEO & FILM |
||
|
|
SHOAH und PIN-UPS Der NO!-Artist Boris Lurie, 2006 |
|
Ein Film von Reinhild Dettmer-Finke
|
||
|
2006. 88 min, DV cam, Dolby, www.defi-filmproduktion.de |
||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
||
|
Klick auf ein Bild zur Vergrösserung |
||
|
Lurie war Mitbegründer der New Yorker NO!art-Bewegung, die in den späten 50ern als Gegenspielerin zum Abstrakten Expressionismus und zur aufkommenden Pop-Art entstand. Seine provokativ-extremen Arbeiten loten die Niederungen menschlicher Existenz aus. Sie verweigern sich dem Kunstmarkt. Seine Kunst und Literatur sind Ausdruck der am eigenen Leib erfahrenen Shoah: Kindheit in einer deutschsprachigen jüdischen Familie in Riga. Jugend im Rigaer Getto und in drei KZs. Seit 1946 in New York ansässig. Börsenspekulant und Kommunist. Weltbürger und Heimatloser. Mit Sehnsucht nach europäischer Kultur. |
||
|
Seit über einem halben Jahrhundert sammelt Lurie Erinnerungen und Zeugnisse der Zeit. Seine Wohnung ist zu einem faszinierenden Gesamtkunstwerk geworden, in dem er lebt, aus dem er aber auch nicht entkommen kann. Seine höhlenartige „Wohncollage“ ist der Ausgangspunkt unserer filmischen Spurensuche durch sein bewegtes Leben; eine Reise durch das letzte Jahrhundert und seine großen existentiellen Fragen. Ein höchst europäischer Film! |
||
|
Ein Film über Heimatverlust, Traumabewältigung und Schuld. Ein Film über einen Menschen, der sich immer wieder an seiner Geschichte abarbeiten muss. |
||
|
|
||
|
|
||
Vorführungstermine: |
||
|
11. Februar 2007, 11:00h Apollo I im Friedrichsbau, Kaiser-Joseph-Str. 268-70, 79098 Freiburg |
||